Erfolgreiche Messepremiere für das CO2-absorbierende Rechenzentrum

Auf der Hannover Messe erlebten Unternehmen bei Windcloud, wie Cloud-Services zur Klimarettung beitragen können

Nordfriesland, 16. April 2019 – Deutschlands erstes Rechenzentrum mit einem ganzheitlich CO2-neutralen Ansatz blickt auf einen gelungenen Messeauftritt  zurück. „Wir sind immer noch überwältigt von den zahlreichen Anfragen aus der Industrie und dem großen Medieninteresse“, freut sich Thomas Reimers, CEO und Gründer von Windcloud. „Vielen unserer Ansprechpartner war nicht bewusst, dass der CO2 Ausstoß von Rechenzentren bereits jetzt höher ist als jener der Luftfahrtbranche – mit steigender Tendenz.“ Am Gemeinschaftsstand Schleswig-Holstein informierte der Unternehmensgründer Messebesucher, wie sie ihren Klimaschutz sofort aktiv verbessern können und dabei zugleich die Funktionalität, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit ihrer IT-Infrastruktur optimieren. Außerdem präsentierte Reimers seine Vision eines CO2-absorbierenden Rechenzentrums.

Windcloud bietet alle Cloud-Leistungen wie virtuelle Server, Cloud Storage, Colocation und Managed Kubernetes bereits jetzt hundertprozentig CO2-neutral an. Sogar komplette, dedizierte Bunker können Unternehmen bei Windcloud mieten und auf Wunsch betreiben lassen. Das Unternehmen aus Nordfriesland bezieht seinen Ökostrom vorrangig direkt aus lokalen Wind- und Solarparks. Das spart Kosten – diese Vorteile werden direkt an die Kunden weitergegeben. Doch das Unternehmen geht noch einen Schritt weiter: „Wir arbeiten daran, im laufenden Betrieb aktiv CO2 abzubauen“, so Reimers. Dazu soll die Abwärme, die in einem hohen Maße bei Rechenzentren entsteht, rentabel verwertet werden.

„An unserem Standort soll ein hoch-effizientes Ökosystem entstehen“, so Reimers. „Hier siedeln sich unter anderem Industriepartner an, die mit der Abwärme unseres Rechenzentrums weitere Wertschöpfung betreiben, beispielsweise industrielle Algenfarmen.“

Neben Ressourcenschonung und Wirtschaftlichkeit steht die Sicherheit an oberster Stelle: Das Rechenzentrum befindet sich in zwei ehemaligen Bundeswehrkasernen, deren 54 Hochsicherheits-Bunker stufenweise umgerüstet werden. Speicherbatterien der Megawatt-Klasse und ein großer Photovoltaik-Park sorgen für eine energetische Absicherung der Versorgung. Um absolute Verfügbarkeit zu jedem Zeitpunkt zu gewährleisten, verfügen die Standorte immer auch über einen Anschluss an das öffentliche Stromnetz. Darüber wird ebenfalls ausschließlich Ökostrom bezogen und zwar nur von Direktvermarktern, die Erfahrung mit der Versorgung kritischer Infrastrukturen vorweisen können. Alle Daten werden ausschließlich am Standort Deutschland gespeichert – sodass sich die Kunden auch auf hundertprozentige Rechtssicherheit und ein Höchstmaß DSGVO-konformen Datenschutzes verlassen können.