13.08.2019

Frischer Wind für nachhaltige Digitalisierung auch nach dem EEG: Windcloud zeigt Zukunftskonzepte auf der Husum Wind

Auf dem internationalen Branchentreff in Schleswig-Holstein stellt Windcloud das CO2-absorbierende Rechenzentrum als zukunftsweisende Vermarktungsmöglichkeit vor

Hamburg, im August 2019 – Das nordfriesische Unternehmen Windcloud zeigt auf der deutschen Leitmesse für Windenergie, wie sich Rechenzentren und Cloud-Ressourcen nicht nur hundertprozentig CO2-neutral, sondern darüber hinaus sogar CO2-absorbierend betreiben lassen. Thomas Reimers, Digitalexperte und Gründer von Windcloud, geht zudem in zwei Workshops auf das Thema „Rechenzentren als lokale Direktverbraucher – Wie die Digitalisierung rentable Vermarktungsmöglichkeiten von Windenergie nach dem EEG schafft“ ein. Die Husum Wind findet vom 10. bis 13. September statt. Windcloud ist am Stand 2E03G im Bereich Nachnutzungskonzepte zu finden.

Digitalisierung sorgt für hohen CO2-Ausstoß

„Bei Klimaschutz denken die meisten an Kraftfahrzeuge oder Flugreisen. Dabei ist auch unsere digitale Infrastruktur alles andere als nachhaltig – mit steigender Tendenz. Schon jetzt sind beispielsweise Rechenzentren für einen höheren CO2-Ausstoß verantwortlich als die gesamte Luftfahrtbranche“, erklärt Thomas Reimers, Geschäftsführer von Windcloud und Experte für nachhaltige Digitalisierung. „Aktuellen Prognosen zufolge wird die Informations- und Kommunikationstechnik bereits in 2030 mehr als 20 % der globalen Stromproduktion verbrauchen, insbesondere durch den Ausbau der dringend benötigten Cloud-Rechenzentren.“

Das nachhaltige Konzept von Windcloud

Wie sich digitale Infrastrukturen und Klimaschutz ohne Abstriche bei der Wirtschaftlichkeit vereinen lassen, zeigt Windcloud auf der Messe in Husum.

Das nordfriesische Unternehmen betreibt CO2-neutrale Rechenzentren und nutzt dafür ausschließlich grüne Energie vor allem aus den heimischen Windparks sowie aus lokalen regenerativen Quellen, wie Photovoltaik, Wasserkraft und Biogas. Die hochgesicherte Anlage ist in 54 ehemaligen Nato-Bunkern in Enge-Sande untergebracht; hier können kleine und mittelgroße Unternehmen sowie Rechenzentren ihre Daten so sicher wie nachhaltig speichern. Das Vorurteil, das Klimaschutz Mehrkosten verursacht, widerlegt das Konzept von Windcloud dabei eindrucksvoll: Der aktuelle Preis für die Kilowattstunde liegt hier derzeit bei drei bis vier Cent unter dem Marktdurchschnitt. Durch Kooperationen mit Industriepartnern lassen sich Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit noch weiter nach vorne bringen:

„Durch die Verknüpfung verschiedener Technologien in einem digital-industriellen Ökosystem können Rechenzentren und Cloud-Ressourcen sogar CO2-absorbierend betrieben werden“, erklärt Reimers. Das ist beispielsweise mit Algenzucht möglich. Hier wird die Abwärme der Rechenzentren genutzt, um einen hochwertigen Rohstoff zu erzeugen, der zum Beispiel als Nahrungsergänzung oder in der Kosmetikindustrie stark nachgefragt wird.

Damit ist die Nutzung von Windenergie für Rechenzentrum eine spannende Perspektive nach dem EEG. Auf der Husum Wind zeigt Windcloud, wie sich nachhaltige Digitalisierung zukunftsweisend gestalten lässt. Die Workshops von Thomas Reimers finden am Donnerstag von 10:30 bis 11:15 Uhr am Stand der Agentur für Erneuerbare Energien 2E03D-L und am Freitag gegen 14:30 Uhr im Watt 2.0 Forum statt.

Unternehmenskontakt:

Windcloud 4.0 GmbH
Lecker Straße 7
25917 Enge-Sande
Thomas Reimers
E-Mail: reimers@windcloud.de
Telefon: + 49 170 29 49 445

Agenturkontakt:

Weinholz Kommunikation
Andrea Weinholz
Plinganserstr. 59
81369 München
E-Mail: andrea@weinholz.org
Telefon: + 49 89 24 24 1695